Fördevision
Die Kieler Förde ist eine ca. 17 km lange, schmale Bucht der Ostsee. Sie entstand durch Gletscherbewegungen in der letzten Eiszeit, als zwischen Gletscher und Grundmoräne fließendes Schmelzwasser zur Vertiefung dieser keilförmig in das Land eingreifenden Bucht beitrug und dadurch einen hervorragenden Naturhafen schuf.
An der Kieler Förde befindet sich auch die östliche Ein- und Ausfahrt in den Nord-Ostsee-Kanal, der – na? Richtig! - Nord- und Ostsee für die internationale Schifffahrt verbindet und den Umweg um die Halbinsel Jütland erspart. Im internationalen Sprachgebrauch auch als „Kiel-Canal“ bekannt, ist der etwa 100 Kilometer lange Kanal die meist befahrene künstliche Seeschifffahrtsstraße der Welt. Im Jahr 2005 befuhren täglich im Durchschnitt 117 Schiffe den Kanal - ohne Sport- und sonstige Kleinfahrzeuge.
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